Samstag, 30. Juli 2016

Berlin - Bestensee (48 km)

Gegen 9.00 Uhr haben wir unser bescheidenes Gepäck plus Gefährte die Treppe runtergeschleppt, da merkt man, was man alles so hat. Und je mehr unten stand, desto mehr wuchsen bei mir die Zweifel, ob ich heute überhaupt ein paar Kilometer schaffe. Notfalls hätte ich mit Jimmy den Platz gewechselt - Thomas hätte sich bestimmt gefreut, statt Hund gegen leicht übergewichtige Frau hinterher zu zerren.
Der erste Teil durch die Stadt ist besser gelaufen als erwartet und ab der Regattastrecke ist Jimmy ein Stück selber gelaufen. Naja, zu mindestens wo der Weg trocken war, weil er bei Pfützen urplötzlich stoppt. Hund läuft nämlich nicht durchs Wasser.
Für Thomas war es mal eine Erleichterung, den leeren Wagen zu ziehen.
Jimmy muss noch viel lernen, geteilter Weg heißt nicht automatisch geteilte Brotbüchse.
Nach dem Jimmy auf dem Zeltplatz schon mit Kaustangen beschenkt wurde, ist nun auch für uns Zeit, ordentlich reinzuhauen. Und wenn wir was besonders gut können, dann ist das reichlich essen.
Soll noch mal einer sagen, ich trage nur grau und schwarz. Heute ist himmelblau angesagt.

Jimmy hat jetzt endlich entdeckt, dass er ein Vorstehhund ist. Die Jagd treibt ihn dann doch noch ins Wasser. Gut, er jagt schwimmende Blätter, aber zu viel an Lernleistung darf man dann doch nicht am ersten Tag erwarten.