Sonntag, 14. August 2016

Rückfahrt nach Berlin

Nun ist es so weit, unsere Reise geht zu Ende und wir treten die Heimfahrt an. Vor Reisebeginn waren wir skeptisch, wie wir alles schaffen. Spielt Jimmy mit, schläft er im Zelt, bleibt er alleine im Hotel, schaffen wir es mit den neuen Bedingungen fertig zu werden. Alles hat super geklappt, Jimmy hat sich erstaunlich gut verhalten. Nun kam die Aufregung vor der Rückfahrt. Da wir nicht mit einem Verkehrsmittel Fahrräder und Hund zurückzubringen, muß Thomas mit Jimmy, Hänger und 4 Taschen mit dem Zug fahren und ich reise mit dem Zeltsack, 2 Fahrradtaschen und den Rädern per Bus.
Thomas hat mich zum Bus gebracht.

Die Wartezeit auf die Zugfahrt hat er mit Jimmy vor dem Bahnhof verbracht.
Für Thomas war es besonders schwer, da in Prag erst 10 Minuten vor Abfahr die Abfahrtsgleise bekannt gegeben wurden. Das macht es nicht gerade einfach, wenn man dann mit Hänger, Taschen und Hund zum entsprechenden Gleis hetzen muss. Zumal es dann heißt, alles die Treppen hochzupuckeln und noch pünktlich in den Zug zu kommen.
Zwischen durch gab es nur Handykontakt, bei dem Thomas mitteilte, wir sind jetzt im Zug oder ich teilte mit, das Umsteigen mit den Rädern in Dresden hat geklappt. Da Thomas es nicht mehr geschafft hat, den Hänger zusammen zu bauen, hat Jimmy ihn im Zug als Hundehütte genutzt und sich erst einmal von der anstrengenden Reise im Zug erholt. Jimmy hat durchgängig geschlafen und ist nicht mal dem Schaffner aufgefallen. Der hat sich nur erkundigt, welcher Hund auf die Karte reist.
Dann nur noch mal umsteigen in die S-Bahn. Mich hat Anne vom Alex abgeholt, damit wir die Räder nach Hause bekommen. Gegen vier Uhr saßen wir am Küchentisch und haben erst einmal einen Kaffee getrunken und uns von den Erlebnissen der Rückreise berichtet. Und wieder einmal konnten wir erleichtert feststellen, es hat besser geklappt als gedacht. Fazit - eine rundum schöne Reise.

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