Nach einer mehr oder weniger durchkämpften Nacht - die Gegner waren die Hitze und kleine widerliche Mücken - waren wir froh, dass heute nur eine kleine Strecke vor uns lag. Zumal der Temperatursturz von fast 30 auf 18 Grad und Niesel dafür sorgten, dass die ansonsten tolle Strecke nur noch wegen der guten Wege von uns gelobt wurden. Jimmy freute sich über jede Gelegenheit, nach Enten Ausschau halten zu können. Die Freude war um so größer, wenn er sich nicht die Pfoten nass machen musste, sondern trocken thronend vom Steg aus seinem Vergnügen nachgehen konnte.
Von unserer Seite aus konnten wir schon Melnik sehen und damit auch den netten Hügel, der auf uns wartete, da unser Hotel wie gewohnt wieder einmal ganz oben lag.
Manche Abschnitte vom Berg gingen nur noch mit Schieben und auch bei den kleinen Verschnaufpausen musste man das Rad vorm Zurückrollen schützen.
Dafür dann die Belohnung - Melnik ist eine kleine schöne Stadt, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist.
Der zentrale Platz ist nett umrahmt von historischen Gebäuden und wirkt keinesfalls touristisch.
Von der Burg aus kann man die Stelle sehen, wo Moldau und Elbe zusammenfließen. Dort werden wir morgen unsere Reise fortsetzen.
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