Sonntag, 7. August 2016

Decin - Velké Žernoseky (50 km)

Nach einem Ruhetag beginnt wieder das Packen. Aber inzwischen sitzt auch hier jeder Handgriff, sodass wir relativ schnell für die Weiterfahrt bereit sind.
Wir sind weiter auf dem Radweg 2 entlang der Elbe in Richtung Prag unterwegs. Für uns ist es immer wieder angenehm wie gut der Radweg ausgebaut ist.
Für Thomas hat der Brückentag eine ganz neue Bedeutung. Für mich ist es ein freier Tag, für Thomas die Begutachtung der Bauweisen.
Das Schloss ist mal wieder viel zu weit oben, aber der große Vorteil hier kann man wenigstens mit der Seilbahn hoch. Ob sie Räder, Hänger und Hund befördert bleibt allerdings zu bezweifeln. Deshalb bleibt uns mal wieder nur der bewundernde Blick von unten.
Die Burg Schreckenstein hat da wenigstens den richtigen Namen. Bis man den riesigen Stein erklommen hat, vergeht einen auch die Besichtigung.
Da der ausgewählte Zeltplatz sehr abgeranzt aussah, haben wir uns doch entschlossen eine Pension zu nehmen. Etwas eigenwillig, aber wenigstens sauber und man kann im Garten sitzen.
Laut Schild sind es nur noch 100 km nach Prag. Wir werden allerdings einen Umweg nehmen, da ein Streckenabschnitt zu schmal für Anhänger ist.
Wenn das Kotvisite heißt, können wir dann die Tüten von Jimmy in den Briefkasten hauen? Und wohin werden sie dann geschickt?
Abends haben wir dann noch  gemütlich in einem kleinen Biergarten gesessen. Restaurant ist hier nicht, zumindestens um die Abendzeit, aber für den kleinen Hunger tut es auch ein Bier unter den Einheimischen.

Samstag, 6. August 2016

Decin (Wandertag, 0 km)

Heute haben die Räder Ruhetag, denn wir sind zur Abwechslung mal per 8 Beinen auf Erkundungstour. Damit wir mal erahnen wie es den Räder so bergauf geht, haben wir uns eine Wandertour auf dem Berg ausgesucht. Unterwegs gab es natürlich immer wieder eine kleine Erholungspause, die zum Wassertanken genutzt wurde.
Ich wie immer hinten, naja einer muss ja hinten aufpassen, falls etwas verloren geht.
Nur die erste Position wurde gewechselt. Jimmy lief voraus, Kunststück er hat ja auch 4 Beine.
Egal ob erster oder letzter jeder wurde mit einem schönen Ausblick belohnt.
Von dorten unten sind wir nach oben gekrochen. Sieht auf jeden Fall sehr gewaltig aus.
Bei dem Ausblick bin ich froh, dass wir unten an der Elbe entlang fahren und nicht über die Berge müssen.
Selbst Jimmy ist fertig nach unserer Wandertour, hier ist er beim Kämmen eingeschlafen und hat sich nicht mehr gerührt.

Freitag, 5. August 2016

Decin (Ruhetag, 4 km)

Heute bestand die größte Herausforderung im Wechsel des Hotels. Ja, immerhin 4 km entfernt. Eigentlich hatten wir keine Lust, da sich das alte Hotel in wirklich schöner Lage befindet.
Noch ein letzter Blick auf das alte Gebäude bevor wir uns auf den Weg machen.

Da wir auch auf dem kurzen Weg schön bergauf mussten, gab es auch eine kleine Pause. 4 km eine Stunde ist schon beachtlich.

Obwohl es heute den ganzen Tag geregnet hat, ist der Blick nach unten wunderschön. Hier hat wahrscheinlich jedes Wetter seinen Reiz. Gut, für uns nicht so, aber wir haben ja heute Ruhetag und da ist maximal Waschtag angesagt.

Donnerstag, 4. August 2016

Pirna - Decin (51 km)

Das Frühstück konnten wir heute gemütlich im Garten einnehmen und Jimmy hatte noch genügend Zeit um richtig rumzuschnüffeln. Da heute das Wetter einfach gut war und wir gestern weiter als geplant gefahren sind, haben wir beschlossen nach Decin durchzufahren.
An der Elbe haben wir immer wieder schöne Plätz für eine Pause gefunden und Jimmy hat die Gelegenheit genutzt, um sich im Fluss ein wenig abzukühlen.
Gegen 14 Uhr haben wir die Grenze erreicht.
Die Gaststätte war nur wenige Kilometer von der Grenze entfernt und lud zur Einkehr ein. Da aber gerade Hochbetrieb war, haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Gleich um die Ecke haben wir dann an einem gemütlichen Kiosk das ersehnte kühle Nass erstanden.
Ab hier war der Radweg gesperrt und wir mussten wie so viele andere die Elbseite mit einer Fähre wechseln.
Wir hatten Glück unsere Fähre war nicht voll, sodass wir ein gemütliches Plätzchen erwischt haben.
Das haben wir dann aber auch gebraucht, denn dann war es mit der Gemütlichkeit vorbei. Wir mussten nun auf der Straße  gemeinsam mit den anderen Verkehr bergauf und bergab jagen. Die erhofften entspannten Endspurtkilometer haben wir uns anders vorgestellt.
Dann  noch die kleine Überraschung unser Hotel lag so ziemlich auf den höchsten Punkt. Also hieß es wieder die Fahrräder raufwuchten. Dafür hat uns dort ein sehr idyllischer Ort erwartet und nicht zuletzt ein leckeres tschechisches Essen.

Mittwoch, 3. August 2016

verspäteter Blumengruß für Martina

Liebe Martina,

leider verspätet, aber von ganzem Herzen senden wir dir diesen Blumengruß. Wir wünschen dir für das neue Lebensjahr alles Gute, Gesundheit und Verwandte, die nicht deinen Geburtstag verdöseln. Wir hoffen, du hattest eine schöne Feier. Falls es euch demnächst nach Berlin treibt, würden wir dich gerne zum Essen einladen.

Ganz liebe Grüße von Thomas und Marina

Radeburg - Pirna (42 km)

 
Heute haben wir die Gelegenheit genutzt, um uns die Moritzburg anzusehen.
Da schon Aschenbrödel mit Pferd hier eingeritten ist, versuchen wir es mit unseren Drahteseln. Gut sie war etwas anders gekleidet, aber was solls.











Vielleicht passt ja der Schuh, wer weiß, dann werde ich doch noch vornehm.
Bei mir hat es nicht geklappt, dann versuchen wir mal, ob aus Jimmy noch ein ordentlicher Jagdhund wird.
Nachdem alle Versuche gescheitert sind, aus uns noch ein ordentliches Gespann zu machen, spenden wir mal den Schuh von Radbrödel. Dann gehen wir doch noch in die Geschichte der Moritzburg ein.
Es war sehr schön an der Elbe entlang auf Dresden zuzufahren.
Hier hat man auch das eine und andere schöne Plätzchen für eine Pause gefunden. Von hier aus konnten wir die historischen Gebäude von Dresden bewundern.

Heute werden wir wieder in einer Pension übernachten, nicht sehr idyllisch gelegen, aber gegenüber dem Zeltplatz wenigstens trocken. Und wir können die Entdeckung des Tages - Sachsen Obst/Bananensaft - genießen. Irgendwann muss das Klima hier sehr tropisch sein, im Moment ist es eher verregnet.
Aber immerhin kann Thomas mal direkt neben einer Brücke übernachten.

Dienstag, 2. August 2016

Lieskau - Radeburg (59 km)

Heute gab es mal die neue Schlechtwettervariante. Sieht zwar nicht sehr stylisch aus, aber Jimmy, der ja nicht gerne seine Pfoten nass macht, wird es uns danken. Gestern hatten sich in seinem Gefährt schon kleine Pfützen gesammelt.



Thomas hat ganz begeistert die F60 fotografiert, ein über 300m langes Förderband aus dem Braunkohleabbau. Naja, für mich ein langes Ding. Und ehrlich, wenn wir bei uns im Penny anstehen, hat man den Eindruck, dass es ein 400m-Förderband ist.

Jetzt  sind wir in Sachsen eingeradelt.
Nachdem wir relativ gut den Berg geschafft haben, gab es erst mal einen Kaffee.
Ich frage mich nur, warum bei diesem Gasthof, die Hirsche an der Wand sind, gehören die nicht gut angerichtet mit Rotkohl und Klößen auf den Teller.
Jimmy hat heute sein erstes Reisetief. Rein ins Zimmer und erst einmal auf die Couch.

Montag, 1. August 2016

Lübben - Lieskau (53 km)

Hier sieht man, wie lang unsere kleine Reisekarawane ist.
Unterwegs konnten wir noch Störche bewundern, nur Jimmy hatte dafür kein Auge, wahrscheinlich stehen die nicht auf seiner Speisekarte.
Jimmy hat sich dann doch mehr für die Enten an einem kleinen Dorfsee interessiert. Hier hat er gleich mal eine ungewollte Baderunde eingelegt.
Die Strecke ist nicht nur landschaftlich sehr schön, auch die Kirchen haben einen schönen Stil.
Dann der erste Berg - ich wie gewohnt ganz hinten, völlig fertig.
Jimmy hat tapfer den Wagen mit bergauf gezogen. Ja, er kann sich auch nützlich machen unser kleiner Tollpatsch.
Danach hat er auch die wohlverdiente Pause gebraucht. Ein seltenes Bild - Jimmy völlig ruhig in freier Natur.
Aber irgendwie passt er zu uns oder hat er sich schon angepasst?